D O S T O J E W S K I  


Любовь Федоровна Достоевская Степан Катков Михаил Никифорович Краевский Андрей Александрович Карамзин, Достоевский, Фёдор Михайлович Николай Михайлович Майков,
 
Dezember 1846 - 1847

Sankt Petersburg
Kreuzung  Großer Prospekt und Repin-Straße auf der Wassili-Insel; das Mietshaus W. M. Soloschitscha, Haus Nr. 4
 
Hier lebte er mit anderen Menschen in einer Art WG zusammen. Seine Mitbewohner waren Dmitrij Grigorowitsch, Apollon Majkow, sowie die Brüder Nikolaj und Andrej Beketow.
 
Dostojewski an seinen Bruder Michael:
"Viel verdanke ich hierin, meinem guten Freund B. S. und anderen, mit denen ich jetzt lebe. Das sind tätige, gescheite Menschen mit vorzüglichem Herzen und von vornehmem und festem Charakter. Sie haben mich durch ihre Gesellschaft ganz gesund gemacht. Endlich schlug ich ihnen vor, gemeinsam zu wohnen. Wir fanden eine große Wohnung und alle Ausgaben, in Hinsicht auf alles Wirtschaftliche, machen nicht mehr als 1.200 Rubel für die Person im Jahre aus. So groß sind die Wohltaten der Assoziation. Ich habe mein eigenes Zimmer und arbeite ganze Tage hindurch!"
Nötzel, Dostojewski
 
"Im Winter 1846 schloss sich Dostojewskij den Brüdern Betkov an und gründete mit ihnen zusammen nach dem Konzept Fouriers eine Assoziation. Ein Zeitgenosse nannte diese Gruppe, zu denen auch Dostojewskis Freund Pleschtschejew gehörte, `humanistische Kosmopoliten`."
Neuhäuser, Frühwerk Dostojewskijs S. 118
 
 
          
            W. M. Soloschitscha                                                                     
 
   
1847 - 23. April 1849, dem Tag seiner Verhaftung

Sankt Petersburg
Der Wosnessenski Prospekt, das Haus Schilja, Haus Nr. 8
 
Dostojewski hatte ein Zimmer in der Wohnung Bremmera im dritten Stock angemietet.
Es gab Bestrebungen dieses Haus abzureißen. Dies konnte jedoch verhindert werden.
 
 
   
                         Das Haus Schilja befindet sich neben der Issaakijewski Kathedrale                  


März 1860 - September 1861

Sankt Petersburg
Die Krasnoarmejski Straße (3. Kompanie des Ismajlowski Regiments) das Mietshaus N. A. Politinas, Haus Nr. 5
 
Seit seiner Rückkehr aus der Verbannung lebte Dostojewski in dieser Straße.
 
Das Mietshaus N. A. Politinas, Haus Nr. 5, in dem Dostojewski wohnte, Kreuzung Krasnoarmejski Straße und der Jegorows Straße (früher Tarassowski Gasse) ist nicht erhalten geblieben. (1972 stand es noch.)
In der Jegorow-Straße befindet sich an der heute dort stehenden Universität eine Gedenktafel.


     
                                                       Im Jahre 1969                                                     
  

September 1861 - August 1863

Sankt Petersburg,
Die Kleine Bürgerliche Straße, das Haus A. A. Astafjewoj, Haus Nr. 1
 
Es befindet sich unmittelbar an der Ecke der Kleinen Bürgerlichen Straße und des Katharina Kanals (jetzt ist es die Kassiererstraße und der Gribojedow-Kanal). Es war laut Mietvertrag "die Wohnung Nr. 4 im zweiten Stockwerk, bestehend aus fünf Zimmern mit Küche".
Dostojewski beendete hier Die Aufzeichnungen aus einem Totenhaus.
 
Sein  Bruder Michail arbeitete zu dieser Zeit auch in diesem Haus. Dessen Wohnung beherbergte die Redaktionen der Zeitschriften "Die Zeit" und "Die Epoche".



 

April 1864

Sankt Petersburg
Die kleine Spießbürgerliche Straße, das Haus Jewreinowa, Haus Nr. 9
Das Haus befindet sich an der Kreuzung Kleine Spießbürgerliche Straße / Tischlergasse.
 
 
 

20. August 1864 - Januar 1867

Sankt Petersburg
Die kleine Spießbürgerliche Straße (heute Kassierer Straße), das Mietshaus I. M. Alonkina, Haus Nr. 7
 
Er bewohnte die Wohnung 36 im 2. Stockwerk, für 25 Rubel im Monat.
In dieser Straße lebte Dostojewski in drei Häusern. Hier diktierte er seiner zukünftigen Frau den Spieler und machte ihr den Heiratsantrag.
Verbrechen und die Strafe" schrieb er hier.
 
  

 
Februar - April 1867

Sankt Petersburg
Der Wosnessenski-Prospekt, das Haus Schirmer, Haus Nr. 29
 
Hier lebend, haben Dostojewski und Anna Grigorjewna geheiratet.
Laut Dostojewskaja sei die vorhergehende Wohnung mit 4 Zimmern wegen der bevorstehenden Hochzeit zu klein gewesen und man habe nicht heiraten können, bevor man eine größere Wohnung habe.
 
Anna Grigorjewna in ihren Erinnerungen:
„Der Eingang war innerhalb des Hofes, und die Fenster der Wohnung gingen auf die Wosnessenski Gasse hinaus. Die Wohnung war im zweiten Stock und bestand aus fünf großen Zimmern: dem Wohnzimmer, dem Kabinett, dem Esszimmer, dem Schlafzimmer und dem Zimmer für Pawel Alexandrowitsch."
 
       
    
                  
                                           Kirche Wosnessenja Gospodnja

Die Kirche Wosnessenja Gospodnja, die sich neben dem Haus befand, in dem Dostojewski lebte, wurde September 1936 gesprengt.



Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von: family-history.ru
Weitere Bilder und Informationen (russisch) zu den Wohnanschriften finden Sie hier

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