D O S T O J E W S K I  


Николай Михайлович Достоевский Марье Дмитриевне Исаевой Аполлинария Прокофьевна Суслова Анне Григорьевне Сниткиной Достоевский, Фёдор Михайлович
 
Saltykow war einige Male zu Gast bei den Freitagssitzungen des Petraschewski-Kreises. Die Beziehungen zwischen ihm und Dostojewski liefen bereits in den 60iger Jahren zunehmend entgegengesetzt auseinander. Saltykow propagierte den Fortschritt. Dostojewski orientierte sich Richtung Volksbodentum. Saltykow veröffentlichte auch in Dostojewskis Zeitschrift Wremja. Ab 1863 spitzten sich die Gegensätze massiv zu. Man bekämpfte sich polemisch recht scharf in den Zeitschriften Die Zeit und Der Zeitgenosse. Zu einer Annäherung oder gar Versöhnung kam es nie.
Saltykow war es auch, der auf die reaktionären Elemente und die nationalistische Ausprägung der Puschkin-Rede veriwes.

Diese drei Artikel sind Teil der polemischen Auseinandersetzung Dostojewskis mit Saltykow Schtschedrin gewidmet:

Zeitschriftennotizen (Inhalt u.a. „Eine junge Feder“ und „Antwort an einen Kritiker“
Wremja 1863 Nummer Zwei

Und noch einmal Eine junge Feder
Wremja 1863 Nummer Drei

Damit endlich Schluß ist
Epocha 1864  Nummer Neun



Saltykow-Schtschedrin, Michail Jefgrafowitsch


Saltykow-Schtschedrin studierte am renommierten Lyzeum Zarskoje Selo bei Sankt Petersburg.
In seinen Jugendjahren lernte er Belinski und 1839 Petraschewski kennen.

Ab 1844 arbeitet er im Petersburger Kriegsministerium.
In dieser Zeit veröffentlicht er in der Literaturzeitung im „Zeitgenossen“ erste Gedichte.

Ende der 40er Jahre veröffentlicht er Prosawerke und Aufsätze, die 1848 zur Strafversetzung führen .

1855 kehrt Saltykow wieder nach Petersburg zurück und arbeitet im Innenministerium.

In den sechziger Jahren ist Saltykow u.a. Vize-Gouverneur in Twer und in Rjasan.



Saltykow-Schtschedrin, Michail Jefgrafowitsch



Bis 1868 publizierte er seine Schriften vorwiegend im Zeitgenossen, verlässt im gleichen Jahr den Staatsdienst, um danach bei den Vaterländischen Annalen eng mit Nekrassow zusammenzuarbeiten.

Ähnlich wie bei Dostojewski erscheinen viele Arbeiten Saltykows zuerst in der Zeitschrift.

Nach Nekrassows Tod übernimmt Saltykow den Posten des Chefredakteurs der "Vaterländischen Annalen".

In den siebziger und achtziger Jahren, schrieb er seine bekanntesten Werke.  
Das Scheitern der Narodniki (ins- Volk- Gehenden) 1874 war für ihn ein herber Rückschlag, was eine liberalere Zukunft Russlands anbelangte.

Er starb 1889 in Sankt Petersburg und wurde entsprechend seinem Wunsch neben Turgenjew beigesetzt.



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