D O S T O J E W S K I  



 
Die in der Sekundärliteratur ausnahmslos vorzufindenden Beschreibungen des Verhältnisses der Beiden als innig und herzlich, können nach meinem Dafürhalten zumindest nicht völlig bedenkenlos übernommen werden.
Ein kritischer Blick in Dostojewskis Briefe lässt zumindest Zweifel zu.

Michail Dostojewski
Michail Michailowitsch Dostojewski


Michail und Fjodor verbringen ihre Kindheit gemeinsam. Die weiteren Geschwister der beiden sind wesentlich jünger. Enge Beziehungen zu den anderen Geschwistern bestehen nicht.

Michail und sein ein Jahr älterer Bruder besuchen gemeinsam das Tschermak-Internat.
Michail mag Puschkin, aber auch die deutschen Romantiker. Fjodor ist der erste Anlaufpunkt für seine poetischen Startversuche.

1838 wird Michail in die Zweiganstalt der Petersburger Ingenieurschule nach Reval verlegt.

August 1838 - Fjodor an Michail:
„Folglich kannst Du Dich nicht damit rühmen, an mich gedacht und mir öfter geschrieben zu haben. (…) Aber hör Bruder. – Wenn unser Briefwechsel auf diese Weise weitergeht, sollten wir ihn wohl besser einstellen.“
Schröder, Ralf; Dostojewski - Briefe Band 1, Insel Verlag  S. 5

Januar 1840 - Fjodor an Michail:
„Du zürnst mir, weil ich nicht auf alle Deine Fragen antworte. Ich täte es gern, doch es geht nicht! Übrigens antwortete ich auf alle Fragen, wie zum Beispiel: `Hast Du einen Bart?`, dann bliebe kein Platz für Wichtigeres.“

Michail heiratet 1841 gegen den Willen seines Vormundes Karepin.

Von der Heirat seines Bruders Michail zeigt sich Fjodor alles andere als begeistert. Er schimpft seinen Bruder „leichtsinnig“, da er eine Deutsche heirate. Zudem hält sich Emilie Fjedorownas Zuneigung für Fjodor zeitlebens in Grenzen; macht sie doch später gar Fjodor für den Untergang Michails allein verantwortlich.

1842 kommt Dr. Riesenkampf nach Petersburg mit der Bitte Michaels, etwas auf seinen Bruder Fjodor und dessen Umgang mit Geld zu achten. Wie sich zeigen wird, ohne Erfolg.

Im September 1844 hat Dostojewski seinen Bruder Michail dreist z. B. für Folgendes vereinnahmt:
„In meinem letzten Brief an meinen Bruder, habe ich ihn darum gebeten, er möge vor seiner Familie für mich bürgen, dass ich nach Erhalt einer gewissen Summe in keiner Weise die Absprache breche (…) und dass mein Bruder im Falle künftiger Forderungen von mir eintritt oder schließlich im Falle eines Wortbruches meinerseits mit seinem Anteil für mich aufkommt. Ich bin fest davon überzeugt, dass mein Bruder meiner Bitte nachgekommen ist.“
In einem Brief Fjodors an P.  A. Karepin
Ebenda S. 35

September 1844
Nachdem Dostojewski wieder hunderte Rubel bei der Verwandtschaft einfordert, schließt er das Thema in einem Brief an Michail wie folgt ab: „Und Du mein Bruder, verbürge Dich dafür, dass das von mir als Bezahlung der gesamten Summe von 500 Silberrubeln sofort und weiteren 500 in Raten betrachtet wird.“
Ebenda S. 45

Mai 1845 - Fjodor an Michail:
„Du bist ungerecht, wenn Du sagst, meine Situation quäle mich nicht.“
Ebenda S. 51

Ab 1842 verbringt Fjodor die Sommer bei der Familie seines Bruders in Reval. Manches Jahr lädt er sich auch schon mal selbst ein. Die Besuche verlaufen vermutlich nicht immer im Einvernehmen.

1846 - Petersburg - Fjodor an Michail:
"Ich lebte bei Euch wie im Paradiese. Und der Teufel weiß, wenn man mir etwas Gutes gibt, so mache ich schon allein durch meinen Charakter etwas Übles daraus."
Nötzel, Biographie S. 169

1847 - Petersburg - Fjodor an Michail:
"Bisweilen kommt mir in Erinnerung, wie eklig und schwerfällig ich bei Euch in Reval war. (...) Ich entsinne mich, dass ich bisweilen absichtlich böse ward auf Fedja (Michails Sohn, Dostojewski war Pate), den ich da zu dieser selben Zeit noch mehr liebte als Dich."
Nötzel, Biographie S. 171

November 1845 - Fjodor an Michail:
„Du hast sehr lange nicht geantwortet, und ich war schon in äußerster Sorge um Dich. Schreib des Öfteren; dass Du Dich damit herausredest, keine Zeit zu haben ist doch Unsinn. (…) Deine provinzielle Trägheit richtet Dich in der Blüte Deiner Jahre zugrunde, mein Bester, sonst nichts.“
Ebenda S. 61

Zu Zeiten des Hochs Fjodors im Jahre 1845/46 schreibt er seinem Bruder kaum. Michail ist über die Vernachlässigung nicht erfreut, doch Fjodor hält es nicht für nötig, seinen Bruder auf dem Laufenden zu halten. Fjodor an Michail:
„Nun weiter. Mein Freund. Du beklagst Dich sicher, dass ich lange Zeit überhaupt nicht schreibe. Was hätte ich Dir denn schreiben sollen? Ich müsste Bände füllen, wenn ich so sprechen wollte, wie ich gern möchte.“
Ebenda S. 67

Bruder Dostojewskis
Michail Michailowitsch Dostojewski


Michail wird wohl bereits 1846 gegenüber den Forderungen seines Bruders etwas missmutig gewesen sein:
November 1846 - Fjodor an Michail:
„Wie konntest Du, mein allerbester Freund, schreiben, ich würde Dir, weil Du das Geld nicht geschickt hast, zürnen und deshalb schweigen. Wie konnte Dir eine solche Idee in den Kopf kommen? (…) Wenn Du mich liebst, so tue mir den Gefallen und befreie Dich ein für allemal von ähnlichen Gedanken. Wir wollen uns Mühe geben, dass zwischen uns alles aufrichtig und einfach ist.“
Ebenda S. 74

Februar 1847 - Fjodor an Michail:
„Ich erinnere mich, wie Du einmal gesagt hast, dass mein Umgang mit Dir eine Gleichheit zwischen uns ausschließt. Mein Geliebter. Das war ungerecht.“
Ebenda S. 80

Ende 1847 quittiert Michail den Dienst, lässt sich im Rang eines Leutnants pensionieren, um Reval zu verlassen und in St. Petersburg eine literarische Karriere zu starten.

1848 Während Fjodors Zeit bei Petraschewski, findet sich auch gelegentlich sein Bruder Michail ein. Dieser bittet Alexander I. Palm ein Auge auf seinen Bruder zu haben. Wieder ist er in Sorge über das schwer kalkulierbare Verhalten seines Bruders, das letztendlich wie schon oft auf ihn, Michail, zurückfallen wird.

Juli 1849
In der Festung zeigt Dostojewski plötzlich Interesse am Michails Leben. Selbst profane Dinge sind ihm unbekannt. So schreibt er ihm: „Womit beschäftigst Du Dich jetzt und, was noch wichtiger ist, wovon lebst Du? Hast Du Arbeit und was hast Du konkret zu tun?“
Ebenda S. 81

Selbst im August 1849 aus der Peter Pauls Festung fordert Fjodor noch „Das dritte Glück wäre, wenn Du mir schneller antwortest.“ Um danach wieder seine Wünsche an den Bruder zu richten.
Ebenda S. 85

1849
Michail besucht Fjodor auf der Peter-Pauls-Festung um sich zu verabschieden; kurz vor seiner Verbringung nach Sibirien. 

In den 50iger Jahren hat Michail für eine wachsende Familie zu sorgen. Er eröffnete eine kleine Tabakfabrik.  Nach anfänglich gutem Start fährt die Fabrik nur noch Verluste ein.

Während der Omsker Verbannung schrieb Michail seinem Bruder nicht ein einziges Mal. Während der Zeit in Semipalatinsk schrieb er einige Male. Ein tatsächlicher Briefwechsel entstand jedoch nicht, obwohl Fjodor mehrfach förmlich darum bettelte.

In einem Brief aus Semipalatinsk an Baron Wrangel (März 1856) berichtet Fjodor Dostojewski selbst, dass sein Bruder Michail, auf das Bitten anderer im Namen Fjodors zu helfen, geantwortet hat: Fjodor solle lieber in Sibirien bleiben.

Diesem Brief legt Fjodor einen weiteren Brief - an seinen Bruder - bei. In diesem Brief fleht, bettelt und wimmert Fjodor, auf dass sich sein Bruder melden möge:

"Dich bitte ich um Hilfe: Lass wenigstens Du mich in dieser Minute nicht im Stich."
"Wir haben uns über 6 Jahre nicht gesehen. Werden wir einander verstehen, wie es nötig wäre, wie ein Bruder den Bruder versteht? Mein Freund, mein Engel! Ich habe die Hoffnung und die Überzeugung, Du bist mir dennoch ein Bruder! Rette mich! Hilf mir!"
"Um Christi willen, tu das für mich, Bruder. Ich wiederhole, Du erweist mir damit eine Wohltat: Auf Knien bitte ich Dich darum. Erschlag mich nicht durch eine Absage."
"Du hast nichts von Dir hören lassen. Mein Gott! was, wenn Du meiner überdrüssig, wenn Du froh wärst, mich ganz und gar los zu sein, und ich schriebe Dir solche Briefe!"
"Bruder! Ich wollte Dir noch etwas sagen, doch ich bin so traurig, so traurig! Bruder, bist Du denn wirklich anders zu mir geworden! Wie kalt Du bist, Du willst mir nicht schreiben, in 7 Monaten schickst Du einmal Geld, dazu 3 Zeilen. Wie ein Almosen! Aber ich will keine Almosen ohne den Bruder! Kränke mich nicht! Mein Freund! Ich bin so unglücklich! So unglücklich!  Ich bin jetzt völlig niedergeschlagen, ich quäle mich! Meine Seele schmerzt auf den Tod."
"Zürne mir nicht, es ist doch so schwer für mich! Sei nicht so teilnahmslos zu mir! Hilf mir! Höre mich!"
Schröder, Ralf; Dostojewski - Briefe Band 1, Insel Verlag  S. 153

Noch im November 1856 heißt es in einem Brief Dostojewskis an seinen Bruder Michail:
"Mein Freund! Gib Dein System auf: informiere mich, wenn auch in wenigen Worten."
Ebenda S. 193

Mai 1858 - Fjodor an Michail:
„Werde Dich über meine Lage informieren. Aber um Gottes Willen, säume nicht und schreib von Dir aus: um Gottes willen.“
Ebenda S. 234

Auf dem Wege aus der Verbannung in Twer, 1859, hat ihn Michail möglicher Weise nie besucht (Hier gibt es unterschiedliche Angabe). Fjodors alter Freund Janowski hingegen besuchte Dostojewski dort bereits.

1859 Michail versucht nach zehn Jahren Pause seinen Bruder wieder in die Welt der Literatur einzuführen.
 „Fjodor jedoch regt sich fortwährend ohne Grund auf, und Michails Briefe sind voll von gereizten Protesten:
`Ich begreife nicht, mein Freund, warum Du Dich so beunruhigst und enervierst. Du hast Deine Arbeit getan, hast einen Roman geschrieben und mir gegeben. Nun also, es ist alles in Ordnung! Warte in Ruhe das Weitere ab, sofern Du mir überhaupt vertraust.“ (2. Oktober 1859)
Troyat  S. 205

18. Oktober 1859 - Fjodor an Michail:
„Für das Geld danke ich Dir sehr, Mischa, mein Täubchen. Es kam mir sehr gelegen. Doch folgendes, mein lieber Freund, ich brauche die gesamte Summe, d. h. alles. (…) Wofür? – frag lieber nicht!“
Schröder, Ralf; Dostojewski - Briefe Band 1, Insel S. 253

Nach Fjodors Rückkehr aus der Verbannung, gründen Michail und Fjodor 1860 das Periodikum „Die Zeit“.
In der Zeitschrift "Die Zeit" und als auch später in "Die Epoche", übernahm Michail umfassend die Geschäftsangelegenheiten, bis hin zur Verhandlung mit der Zensurbehörde.

Ermutigt durch den Erfolg des Magazins "Die Zeit", löst er Anfang 1861 seine völlig verschuldete Fabrik auf, in der Hoffnung mit den Erlösen der Zeitschrift seine Schulden tilgen zu können.
Der Verlagsarbeit stellt sich Michail umfänglich.
Dostojewski hingegen reist von Juli bis August 1862 auf Bildungsreise nach Europa.
Zu diesem Zeitpunkt stellt sich die gesellschaftliche Situation wie folgt dar: „1862 war zudem eine unruhige Zeit in Russland. Mehrere Schriftsteller wurden verhaftet, Universitäten geschlossen, Zeitschriften beschlagnahmt. Sein Bruder Michael wurde zum Verhör zitiert und es wurden mehrere Brände in Petersburg gelegt. Dostojewski befürchtete auch einen `Rückgriff auf seine Person`."
Geir Kjeetsa; Dostojewskij, Sträfling - Spieler - Dichterfürst S. 186

Während dieser Reise schrieb er einige Briefe, an seinen Bruder Michail hingegen sind mir keine bekannt.

Im Mai 1863 verbietet die Zensur die Zeitschrift.
Ein furchtbarer Schlag für Michail. Seine einzige Einnahmequelle ist verloren.
Michail kümmert sich in Folge in allen Belangen intensiv um eine neue Veröffentlichungslizenz für die neue Zeitschrift; die „Epocha“.
Was macht Dostojewski? Er reist von August – Oktober 1863 mit A. Suslowa nach Deutschland. Briefe an seinen Bruder sind mir nicht bekannt. An andere Personen schreibt er wieder sehr wohl.
Nachdem er zurückkehrt, siedelt er im Herbst 1863 nach Moskau zu seiner Frau um. Dort bleibt er bis zu deren Tod im Frühjahr des Folgejahres.

In Troyats Dostojewski-Biographie liest man über diesen Zeitpunkt:
„Michail erweist sich als unfähig, zudem trinkt er seit einiger Zeit über die Vernunft und vernachlässigt das Geschäft gefährlich.“
Troyat S. 254

Im Januar 1864 erscheint die erste Ausgabe der Zeitschrift  „Die Epoche“.
Jedoch führen diverse Gründe im März 1865 zum endgültigen Aus.
Fjodor verweilt wochenlang am Bett seiner sterbenden Frau. Die Arbeit mit der „Epocha“ leistet währenddessen im Wesentlichen Michail.
Dostojewski schreibt Michail aus Moskau. Er äußert vorrangig seinen Unmut über die erste Ausgabe der Epocha. Interesse an der Lebenssituation Michails, die ja bereits mehr als prekär war, ist in diesen Briefen nicht auffindbar.

Lakonisch merkt Dostojewski Anfang April 1864 in einem Brief an Michail an:
„Ich bekenne, mein Bruder, dass ich Dir jetzt ein schlechter Helfer bin. Das werde ich später wieder gutmachen.“
Nötzel Biographie S. 439

April 1864 - Fjodor an Michail.
Kein persönliches Wort. Michail und seiner Familie ging es zu der Zeit bereits erbärmlich schlecht. Es gibt lediglich seitenweise taktische Anweisung, wie Michail der reichen Erbtante Kumanin Geld aus dem Kreuz leiern soll.

April 1864 - Fjodor an Michail.
Der Brief beginnt unumwunden damit, dass Michail sich darum kümmern müsse, dass der Stiefsohn Pascha Hosen bekäme. Genau jener Pascha, dessen Mutter ihn unter keinen Umständen selbst an ihrem Sterbebett sehen wollte. Interesse an Michail und seiner Familie ist nicht im Geringsten zu erkennen.


Dostojevskij
Michail Michailowitsch Dostojewski


Im Frühjahr 1864 ist Michail bereits gesundheitlich massiv gezeichnet. Im Juli 1864 verstirbt er.


Noch im gleichen Jahr schreibt Dostojewski den Nekrolog "Einige Worte über Michail Michailowitsch Dostojewski" auf seinen verstorbenen Bruder; veröffentlicht in der Nr. 6 der Epocha. Es ist hauptsächlich die Fürsprache für Michails Arbeit als Redakteur, in gesetzter Distanz zur eigenen Person. So endet dieser Text auch wie folgt:
„Ich will hier keine Biographie meines Bruders schreiben, sondern lediglich an sein literarisches Schaffen erinnern.
Es tut mir leid, dass ich über sein Wesen nicht all das sagen kann, was ich gern sagen möchte. Es liegt wohl daran, dass ich dem Verstorbenen zu nahe stand, um an dieser Stelle all das Gute über ihn zu sagen, was zu sagen wäre…“
Dudek / Wegner (Hrsg.); Eine verfängliche Frage, Aufbau Verlag Berlin und Weimar 1988

Im März 1865 schreibt Dostojewski an Wrangel:
„Ja, Alexander Jegorowitsch, Sie sprechen mir Ihr Beileid aus zu meinem verhängnisvollen Verluste, zu dem Tode meines Engels, meines Bruders Mischa, Sie wissen aber gar nicht, wie sehr das Schicksal mich zu Boden schlug!“
Nicht ein Wort mehr zum Bruder. Der Satz ist lediglich eine Einführung, für dann folgendes selbstverliebtes Schwelgen in Trauer um seine verstorbene Frau.

31. März 1865 - Dostojewski an Wrangel:
„Sie wissen wahrscheinlich, dass mein Bruder vor vier Jahren eine Zeitschrift gründete. Ich war sein Mitarbeiter.“
Befremdende Distanz, die im herben Wiederspruch zum vermeintlich innigen Verhältnis der Brüder steht.  Im selben Brief findet die Distanz ihre Fortsetzung:
„Da neue Abonnenten fast völlig fehlten (. . .) so musste danach mein Bruder die Zeitschrift mit Verlust herausgeben. Das gab ihm endgültig den Rest. Er begann Schulden zu machen, und seine Gesundheit ward erschüttert. Ich war um diese Zeit nicht bei ihm. Seine Familie blieb buchstäblich ohne alle Mittel – sie hätten betteln müssen.“

In Folge erklärt Dostojewski, der Familie zuliebe, versucht zu haben, die Zeitschrift fortzuführen. Was es anzunehmen galt, bestätigt sich hier: Dostojewski wusste umfänglich um seinen zu Grunde gehenden Bruder etc. Belege oder Hinweise für eine Anteilnahme am Schicksal seines Bruders in der Zeit seines Niedergangs konnte ich nicht finden.


Vages Gegenteiliges
Entsprechend dem kolportierten Zitat von Appolon Grigorjew, der Dostojewski sehr gut kannte, soll der Bruder Michail der "Übeltäter" und "Ausbeuter" gewesen sein. Für diese Tendenz fand ich keine Anhaltspunkte.
„So prägte Appolon Grigojew den berühmten Spruch, dass der Bruder das Talent des Dichters um des finanziellen Erfolges willen ausgenutzt habe, wie ein Postkutscher das Postpferd prügelte.“
Kühn; Dostojewskij und das Geld In Jahrbuch DDG 2004 S. 117


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