D O S T O J E W S K I  


Dostoyevski, பியோதர் தஸ்தயெவ்ஸ்கி, ฟีโอดอร์ ดอสโตเยฟสกี, Fýodor Dostoýewskiý, Dostoyevskiy, Dostojevskii, Dostoevsky, Достоевский, Dostoyevskiy, Dostoyevsky, თეოდორ დოსტოევსკი, 费奥多尔•陀思妥耶夫斯基, 杜斯托也夫斯基, Dostoievski, Dostoievski, Dostoiévski, Dostoievskii, Dostoyevskî, თედორე დოსტოევსკი, フョードル・ドストエフスキー, Ντοστογιέφσκι, Duostuojėvskis, Dostojefski, ፍዮዶር ዶስቶየቭስኪ, فيودور دوستويفسكي
 
Alias
Roulettenburg
 
Veröffentlichung
1867 erstmalig veröffentlicht in der Gesamtausgabe von Stellowski

Handlung
Der Roulette-Tisch und eine unerfüllte Liebe ziehen den Spieler in deren Fänge. Der Roman weist autobiographische Bezüge zu Dostojewskis Spiel in Baden Baden und seiner Liebschaft Polina auf. Inhaltsangabe
 
 
Spielhölle Abhängigkeit
 
Anmerkungen
Zu der inflationär vorzufindenden "Gleichschaltung" von Werk und Vita, insbesondere beim Spieler äußert sich der Literaturwissenschaftler Gerigk recht pointiert. „Wer im Spieler nach Apolinaria Suslowa sucht, sollte lieber sofort die Bunte oder den Stern kaufen, um seine allzu menschliche Neugier ohne Umwege zu befriedigen.“

1866 vollendet Dostojewskij in 26 Tagen seinen Roman Der Spieler und die zwanzigjährige Stenographin Anna Grigorjewna Snitkina schreibt den Text nach seinem Diktat nieder.

"Dostojewski veröffentlichte diesen kleineren Roman, entgegen seiner Gewohnheit, nicht in einer Zeitschrift, sondern nahm ihn sofort in die damals erscheinende erste Gesamtausgabe seiner Werke auf."
F. M. Dostojewski: Sämtliche Werke, Zweite Abteilung: Einundzwanzigster Band: Der Spieler / Der ewige Gatte; Piper Verlag München 1922  S. 17 (aus den Vorbemerkungen)


„In keinem anderen Werk Dostojewskis wird so häufig und unverhohlen über Geld gesprochen wie im `Spieler`. Das liegt daran, dass es in Roulettenburg gar kein anderes Thema gibt.“
Gerigk, Hans-Jürgen; Dostojewskijs Entwicklung als Schriftsteller S. 284


"Der Spieler des russischen Schriftstellers Dostojewskij ist ein bedeutender literarischer Text über die Spielsucht, die verschiedenen Spielertypen und Bedingungen des Spielens, die Voraussetzungen und Folgen sowie Möglichkeiten einer Überwindung der Sucht, die nach diesem Roman vor allem in Liebe, Arbeit, sozialen Kontakten und Kultur liegen. Realistisch dargestellt und ideell gedeutet wird eine klassische Spielerkarriere in den physischen, psychischen, sozialen und geistigen Ebenen, im Spektrum und in der ambivalenten Vielfalt von Leidenschaft und Rationalität, von Sinnlichkeit und Sittlichkeit, von Freiheit und Notwendigkeit, von Zufall und Schicksal."
Engelhardt von, Dietrich; F. M. Dostojewskij: Der Spieler. Phänomene, Ursachen, Ziele und Symbolik einer Sucht S. 110
in Dostoevsky Studies, New Series, Vol. XIV (2010) 

 
 


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