D O S T O J E W S K I  


Вера Михайловна Достоевская Санкт-Петербург, Москва, Омск, Семипалатинск, Федор, Тверь, Федор, Тобольск, Третье отделение, царь, Достоевский, Фёдор Михайлович  исполнение, Россия, азартные игры, Рулетка, эпилепсия, монархист, славист, Николай Михайлович Достоевский Марье Дмитриевне Исаевой Аполлинария Прокофьевна Суслова Анне Григорьевне Сниткиной Достоевский, Фёдор Михайлович
 
Alias
Tollhaus
Herrenhaus

Veröffentlichung

1859 erstmals in der Zeitschrift  "Vaterländische Annalen" Bd. 127
1860 erstmals als Buch gedruckt.


Anmerkungen

"Die frisch errungene Erlaubnis, wieder veröffentlichen zu dürfen, sollte nicht missbraucht werden, und es ist ein Beweis, wie sorgfältig er mit allen diesen Möglichkeiten rechnete, dass die Zensur wirklich nichts an seinem Werk zu streichen fand, ganz so, wie er es mit Sicherheit vorausgesagt hatte."
D. Gerhardt, Gogol und Dostojewski  S. 110

Dostojewski hatte in dieses Werk große Erwartungen gesetzt:
„Doch weder M. Katkow nahm es zum Druck für seinen Russischen Boten an, noch N. Nekrassow für den Zeitgenossen. Erst A. Krajewski akzeptierte es für seine Vaterländischen Annalen. Die zeitgenössische Kritik überging den Roman oder äußerte sich zurückhaltend bis ablehnend.“
Dostojewski; Onkelchens Traum, Aufbau Verlag 1989   S. 474
 
 
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 Mai 1858 an seinen Bruder Michail aus Semipalatinsk:
"Dieser Roman hat sicherlich die größten Fehler und ist vor allem übertrieben lang; ich glaube aber felsenfest daran, dass er zugleich die größten Vorzüge hat und dass er mein bestes Werk ist. Ich habe zwei Jahre daran geschrieben. Der Anfang und die Mitte sind anständig ausgearbeitet, doch der Schluss ist in großer Hast geschrieben. Doch habe ich meine ganze Seele, mein Fleisch und mein Blut hineingelegt.
Ich will nicht behaupten, ich darin mein ganzes Wesen ausgedrückt; dies wäre Unsinn. Ich habe noch viel zu sagen. Auch steckt in dem Roman wenig herzliches, das heißt leidenschaftliches Element; dafür kommen zwei kolossale typische Gestalten vor, die ich fünf Jahre lang geschaffen und aufgezeichnet habe; sie sind tadellos gezeichnet (wie ich glaube); es sind durchaus russische Gestalten, die von der russischen Literatur bisher ungenügend berücksichtigt wurden. Ich weiß nicht ob Katkow den Roman zu schätzen wissen wird, doch wenn er vom Publikum kühl aufgenommen wird, werde ich verzweifeln.
Auf diesen Roman gründe ich meine besten Hoffnungen vor allen Dingen die Festigung meines schriftstellerischen Rufes."
Briefe; Hitzer S. 148 f.


„Obwohl Dostojewski Darstellung der Verhältnisse auf Rostanjows Landgut, die Unmenschlichkeit der Leibeigenschaft ahnen lässt, wirkt der Roman bei seinem Erscheinen in den  November- und Dezemberheften 1859 der Vaterländische Annalen, also etwa ein Jahr vor der Aufhebung der Leibeigenschaft geradezu idyllisch und stieß auf Unverständnis.“
Nachwort; Onkelchens Traum, Aufbau Verlag 1989   S. 474


„Das Dorf Stepantschikowo kann als erster wirklicher Roman gelten. Zum ersten Male wird ein figurenreiches kompliziertes Gebilde zentral gestaltet. Während sich vorher Episode an Episode, wie es der Laune einfiel, reihte, beherrscht den Roman eine mit Sorgfalt durchgeführte Idee.“
Meier-Graefe; Dostojewski – Der Dichter S. 108



Leonid Grossman, bemüht sich in seinem Vorwort zum Gut Stepantschikowo, zu beweisen, das Foma Fomitsch eine Karikatur auf Belinskij ist, aber seiner Argumente wären wohl wenig überzeugend.
Vgl. Trubetzkoy; Dostoevskij als Künstler  S. 99



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