D O S T O J E W S K I  


Алеша Федорович Достоевский Анненков, Павел Васильевич Аксаков Иван Сергеевич Белинский, Виссарион Григорьевич Бакунин, Достоевский, Фёдор Михайлович Михаил Александрович Петрашевский, Михаил Васильевич
 
Veröffentlichung
1848 erstmalig im „Illustrierten Almanach“ von Panajew und Nekrassow
 
Handlung
Polsunkow erzählt Geschichten gegen kleine Almosen – hier die Geschichte seiner gescheiterten Heirat.
 

Anmerkungen
„Der Held dieser Erzählung ist eine tragikomische Variante der in sich gekehrten, von krankhaften Ambitionen beherrschten, misstrauische Menschen aus den untersten Gesellschaftsschichten, die bei der Verteidigung ihrer Menschenwürde auf verlorenem Posten stehen.“
Dostojewski; Weiße Nächte – Frühe Prosa II, Aufbau Verlag 1986  S. 503
 
 
"Die Manipulation des verliebten Menschen wird erstmals in den drei Erzählungen behandelt, die Dostoevskij zwischen Herbst 1847 und Frühjahr 1848 schrieb. Das sind Die Wirtin, Pulzunkov und Ein schwaches Herz. In allen dreien nutzt der Antagonist des jugendlichen Helden dessen Zuneigung als Hebel, um sich ihn gefügig zu machen."
Neuhäuser; Frühwerk Dostoevskijs S. 98 f.

 
               Les Pauvres Gens, Dostoïevski, Le Double, Un roman en neuf lettres, Monsieur Prokhartchine, La Logeuse, L'Hôtesse, Les Annales de Pétersbourg, Polzounkov, La Femme d'un autre et le mari sous le lit, Un sapin de Noël et un marriage, Les Nuits blanches, Un cœur faible, Le Voleur honnête, 
               (c) wikipedia


"Die früheste Darstellung einer Ehe, die ganz der Kritik Fouriers entspricht, ist die Ehe Fedosej Nikolajisch in Polzunkov. Einziges Bestreben der Ehe: der Erwerb materieller Güter."
Ebenda
 
 
"Die Novelle Polsunkow zeigt eine für die sentimental-naturalistische Richtung der 40er Jahre typische Thematik. Nicht nur dem armen Menschen als solchen, sondern jeden verachteten Menschen überhaupt wollte diese Richtung rehabilitieren. Derlei Bestrebungen waren in den literarischen Kreisen jener Zeit populär. (. . .) Daher forderte man von der Literatur, auch im Schurken das Menschliche und Mitleiderregende aufzudecken. Für Dostoevskij lag so eine Aufgabe nahe, da die Vermenschlichung literarischer Gestalten seiner Darstellungsweise entsprach."
Trubetzkoy; Dostoevskij als Künstler S. 65 f.


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